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RECHTLICHE GRUNDLAGEN

 

Das Schießen im Verein - SSG Grün-Weiß Kelheim e.V.

Das Schießen mit Luftdruck-, Federdruck- und Gasdruckwaffen ist mit dem schriftlichen Einverständniserklärung des/der Sorgeberechtigten für ab 12 Jahren möglich.

Mit Kleinkaliberwaffen können Jugendliche ab 14 Jahren unter Aufsicht schiessen. Auch hier bedarf es des Einverständnisses des/der Sorgeberechtigten.

Das Schießen darf für Luftdruck-, Federdruck- und Gasdruckwaffen bis zum 14. Lebensjahr  und für sonstige Waffen bis zum 16. Lebensjahr nur unter Obhut einer zu Kinder- und Jugendarbeit geeigneten Person (Jugendbasislizenz) oder des zur Aufsichtführung berechtigten Sorgeberechtigten - neben der Schießstandaufsicht - durchgeführt werden

Kurzwaffen (Kleinkaliber-Sportpistole) unter Aufsicht ab 18 Jahren

 Alle anderen Disziplinen können unter Aufsicht ab dem 21. Lebensjahr geschossen werden.

  

Der Erwerb von Schusswaffen

Der Erwerb von Schusswaffen und die damit verbundenen Auflagen sind durch das deutsche  Waffengesetz geregelt.

Grundsätzlich gilt, dass Waffen nur von Personen ab 18 bzw. 21 oder 25 Jahren erworben werden können.

Der Erwerb von Luftdruck-, Federdruck- und Gasdruckwaffen (früherCO2-Waffen) ab 18 Jahren ist frei, wenn die Mündungsenergie ihrer Geschosse nicht über 7,5 Joule liegt (erkennbar am PTB-Stempel – ein F im Fünfeck).

Frei ist außerdem der Erwerb von Vorderladergewehren und Vorderladerpistolen, ohne Berechtigung des Pulvererwerbs.

Für den Erwerb und den Besitz anderer Waffen benötigt der Sportschütze eine Waffenbesitzkarte (WBK). Diese schließt neben dem Erwerb einer Waffe in der Regel auch den Munitionserwerb für die genehmigte(n) Waffe(n) ein.

Die Ausstellung einer WBK durch die zuständige Behörde ist an verschiedene Bedingungen geknüpft:

Bedürfnis für Sportschützen (§ 14)

Der Antragsteller muss in der Regel mindestens 18 Jahre alt sein.

 

Mindestens 12-monatige Mitgliedschaft (bei Grün-Weiß kann eine längere Mitgliedschaft in Betracht kommen, der Vereinsausschuß entscheidet. Datum im Schützenpaß ist ausschlaggebend) in einem Schießsportverein. der einem anerkannten Schießsportverband angehört, sowie regelmäßige Ausübung des Schießsports. Als "regelmäßig" wird nach den Regeln der Bundesverwaltungsvorschrift eine schießsportliche Betätigung einmal (1 Mal) pro Monat oder 18 Mal verteilt über das ganze Jahr gefordert.

 

Die Waffe muss für die Sportdisziplin nach der Sportordung des DSB oder des BSSB (Liste B) zugelassen und erforderlich sein. Beide Voraussetzungen sind durch eine Bescheinung des Verbandes glaubhaft zu machen. Innerhald von 6 Monaten dürfen nicht mehr als 2 Schusswaffen erworben werden. Dies gilt für bis zu 3 halbautomatische Langwaffen und bis zu 2 Kurzwaffen.

 

Weitere Waffen können erworden werden, wenn sie zur Ausübung weiterer Disziplinen benötigt werden oder zur Ausübung des Wettkampfsports erforderlich sind und der Verband dies bescheinigt.

 

Voraussetzung für die Überschreitung dieses "Regelkontingents" ist die regelmäßige Teilnahme des Antragsstellers an Schießsportwettkaämpfen.

 

Eine unbefristete Erlaugnis wird erteilt zum Erwerb von Einzellader Langwaffen, Repetier-Langwaffen mit gezogenen Läufen, einläufige Einzellader-Kurzwaffen für Patronenmunition, mehrschüssige Kurz- und Langwaffen mit Zündhütchenzündung (Perkussionswaffen), die auf die sogenannte "Gelbe WBK" eingetragen werden.

Der Antragsteller muss Deutscher sein oder seit mindestens 3 Jahren seinen Wohnsitz ununterbrochen in der Bundesrepublik    Deutschland haben.

 

Die körperliche Eignung. Der Antragsteller darf keine körperlichen bzw. gesundheitlichen Mängel besitzen, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen könnten.

 

Die Zuverlässigkeit. Sie wird durch die Behörden in der Regel anhand eines polizeilichen Führungszeugnisses überprüft.

 

Das Bedürfnis. Es wird durch den Schützenmeister des Schützenvereins schriftlich bestätigt. Voraussetzung dafür ist, dass der Antragsteller mindestens ein ganzes Jahr regelmäßig am Schießtraining des Vereins teilgenommen hat.

 

Die Sachkunde. Der Antragsteller muss in einer Sachkundeprüfung sein theoretisches Wissen über Notstand, Notwehr, Waffen und Munition nachweisen.

Hinweis: Bei der SSG Grün-Weiß Kelheim werden bei einer ausreichenden Anzahl von Bewerbern (auch Mitgliedern anderer Vereine) Sachkundelehrgänge mit Sachkundeprüfung abgehalten.

 

Das Waffengesetz unterscheidet zwischen zwei (für den Sportschützen relevanten) Waffenbesitzkarten:

Die gelbe WBK: Sie kann beantragt werden für einschüssige Langwaffen (Gesamtlänge von mehr als 60 cm)

Die grüne WBK: Gilt für ein- und mehrschüssige Kurzwaffen sowie für mehrschüssige Langwaffen wie Repetierer oder Halbautomaten.

 

 

 

 

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Stand: 29.06.15